Adrenalektomie (Entfernung der Nebennieren)
Die Adrenalektomie ist ein chirurgischer Eingriff zur Entfernung einer oder beider Nebennieren. Der Eingriff wird bei Tumoren, hormonellen Störungen oder anderen Pathologien durchgeführt, die die Gesundheit des Patienten gefährden.
Wann ist eine Adrenalektomie erforderlich?
- Bei Nebennierentumoren (Phäochromozytom, Adenom, Karzinom, Metastasen).
- Bei hormonell aktiven Tumoren mit übermäßiger Produktion von Cortisol, Aldosteron oder Adrenalin.
- Beim Cushing-Syndrom – einer hormonellen Störung infolge einer Hyperkortisolismus.
- Beim primären Hyperaldosteronismus (Conn-Syndrom).
- Bei bilateraler Nebennierenbeteiligung (seltene Fälle mit Erfordernis einer Hormonersatztherapie).
Arten der Adrenalektomie
- Laparoskopische Adrenalektomie – minimalinvasives Verfahren über kleine Zugänge.
- Offene (klassische) Adrenalektomie – Durchführung über eine Inzision im Abdomen oder im Rückenbereich, angewandt bei großen Tumoren.
- Robotisch assistierte Adrenalektomie – hochpräzises Verfahren unter Einsatz eines Operationsroboters.
Wie verläuft der Eingriff?
- Diagnostik und Vorbereitung – Durchführung von CT, MRT, Blutuntersuchungen zur Hormonbestimmung.
- Anästhesie – der Eingriff erfolgt in Allgemeinanästhesie.
- Entfernung der Nebenniere – der Chirurg präpariert und reseziert das betroffene Organ.
- Postoperative Überwachung – Kontrolle des Hormonstatus nach dem Eingriff.
- Postoperative Phase – bei Bedarf Einleitung einer Hormonersatztherapie.
Vorteile moderner Adrenalektomieverfahren in Belarus
- Laparoskopische und robotisch assistierte Techniken reduzieren das operative Trauma.
- Schnellere Rekonvaleszenz im Vergleich zur offenen Chirurgie.
- Hohe Präzision bei der Entfernung von Tumoren und pathologischem Gewebe.
- Geringes Komplikationsrisiko bei minimalinvasiven Verfahren.
- Langfristige Stabilisierung des hormonellen Gleichgewichts.
Der Eingriff wird in führenden endokrinologischen und onkologisch-chirurgischen Zentren in Belarus unter Einsatz moderner
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