Behandlung der Horton-Krankheit
Behandlung der Horton-Krankheit

Morbus Horton (Riesenzellarteriitis) ist eine systemische entzündliche Erkrankung großer und mittelgroßer Arterien, die am häufigsten die Schläfenarterien und hirnversorgenden Gefäße betrifft. Die Erkrankung tritt überwiegend bei Menschen über 50 Jahren auf und erfordert aufgrund des hohen Risikos für Sehverlust und vaskuläre Komplikationen einen sofortigen Therapiebeginn.

Wann ist eine Behandlung erforderlich?

Eine Therapie ist notwendig bei anhaltenden Kopfschmerzen, Druckschmerz im Schläfenbereich, Sehstörungen, Doppelbildern, Kieferclaudicatio (Schmerzen beim Kauen), allgemeiner Schwäche, Fieber und Gewichtsverlust. Die Erkrankung ist häufig mit Polymyalgia rheumatica assoziiert und geht mit deutlich erhöhten Entzündungsparametern im Blut einher.

Wie erfolgt die Behandlung des Morbus Horton?

Die Therapie zielt auf eine rasche Unterdrückung der vaskulären Entzündung und die Prävention schwerer Komplikationen ab. Grundlage der Behandlung ist eine langfristige Glukokortikosteroidtherapie mit schrittweiser Dosisreduktion unter ärztlicher Kontrolle. In bestimmten Fällen werden Immunsuppressiva und moderne zielgerichtete Biologika eingesetzt, um die Steroidbelastung zu reduzieren. Die Behandlung erfolgt unter regelmäßiger laborchemischer und instrumenteller Kontrolle (BSG, C-reaktives Protein, Gefäßsonographie und MRT der Gefäße).

Wesentliche Vorteile der Behandlung des Morbus Horton in Belarus

In Belarus erfolgt die Therapie gemäß internationalen rheumatologischen Leitlinien. Eine frühzeitige Diagnostik unter Einsatz laborchemischer und bildgebender Verfahren, einschließlich Ultraschalluntersuchung der Temporalarterien, wird gewährleistet. Individuelle Therapieschemata ermöglichen eine schnelle Entzündungskontrolle und reduzieren das Risiko von Sehverlust und Schlaganfall. Der interdisziplinäre Ansatz unter Beteiligung von Rheumatologen, Augenärzten und Gefäßspezialisten gewährleistet eine stabile Krankheitskontrolle.

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