Das Churg-Strauss-Syndrom (eosinophile Granulomatose mit Polyangiitis, EGPA) ist eine seltene systemische Autoimmunerkrankung aus der Gruppe der Vaskulitiden, bei der kleine und mittelgroße Gefäße betroffen sind. Die Erkrankung entwickelt sich häufig vor dem Hintergrund von Asthma bronchiale und allergischen Manifestationen und kann Lunge, Haut, Herz, Nervensystem sowie weitere Organe betreffen.
Wann ist eine Behandlung des Churg-Strauss-Syndroms erforderlich?
Eine Therapie ist notwendig bei bestehendem Asthma bronchiale, ausgeprägter Eosinophilie im Blut, allergischer Rhinitis, Hautausschlägen, Muskel- und Gelenkschmerzen, Taubheitsgefühlen der Extremitäten sowie bei Beteiligung innerer Organe. Die Erkrankung kann schubweise verlaufen, mit Phasen von Exazerbation und Remission, weshalb eine frühzeitige Diagnostik und langfristige ärztliche Überwachung erforderlich sind.
Wie erfolgt die Behandlung?
Die Therapie des Churg-Strauss-Syndroms zielt auf die Unterdrückung der autoimmunen Entzündung und die Prävention von Organschäden ab. Grundlage der Behandlung sind systemische Glukokortikosteroide. Bei mittelschwerem und schwerem Verlauf kommen Immunsuppressiva sowie moderne zielgerichtete Biologika zum Einsatz. Es erfolgt eine regelmäßige Kontrolle der Laborparameter sowie der Lungen-, Herz- und Nervenfunktion. Die Behandlung erfolgt stufenweise und individuell angepasst.
Die Behandlung des Churg-Strauss-Syndroms wird in führenden Kliniken in Belarus durchgeführt, wo die Erfahrung von Rheumatologen mit modernen Arzneimitteln und der Möglichkeit einer langfristigen Verlaufskontrolle kombiniert wird.