Arthroherese
Arthroherese

Die Arthroerese ist ein minimalinvasiver orthopädischer Eingriff zur Korrektur von Fehlstellungen des Fußes. Dabei wird ein spezielles Implantat in das Subtalargelenk eingesetzt, das die übermäßige Beweglichkeit begrenzt und hilft, die physiologische Fußachse wiederherzustellen. Die Methode wird vor allem bei Kindern und Jugendlichen zur Behandlung der planovalgischen Fußdeformität (flexibler Plattfuß) eingesetzt, kann jedoch auch bei erwachsenen Patienten wirksam sein.

Indikationen für den Eingriff

Eine Arthroerese wird empfohlen, wenn konservative Maßnahmen (orthopädische Einlagen, Heilgymnastik, Physiotherapie) keine ausreichende Besserung bringen. Zu den wichtigsten Indikationen zählen:

  • Planovalgische Fußdeformität bei Kindern (flexibler Plattfuß);
  • Schmerzen und schnelle Ermüdbarkeit beim Gehen;
  • Gangstörungen infolge übermäßiger Pronation;
  • Anhaltende Fußdeformitäten bei Erwachsenen ohne Wirkung anderer Therapien.

Der Eingriff ist besonders in frühen Stadien der Deformität effektiv, wenn die Veränderungen noch reversibel sind.

Besonderheiten des Verfahrens

Das in den Sinus tarsi (den Raum zwischen Sprungbein und Fersenbein) eingebrachte Implantat wirkt als Bewegungsbegrenzer. Es stabilisiert die Stellung des Sprungbeins und verhindert dessen mediale Abweichung. Die Implantation erfolgt über einen kleinen Hautschnitt, ohne Osteotomien und ohne direkte Knochenmanipulation.

Der Eingriff dauert in der Regel etwa 20–30 Minuten und erfordert keinen langen Krankenhausaufenthalt. Bei Kindern wird das Implantat meist nach 1–2 Jahren entfernt, sobald sich die Fußstellung stabilisiert hat.

Rehabilitation nach der Arthroerese

Die Erholungsphase verläuft vergleichsweise schnell. Dem Patienten wird empfohlen:

  • die Belastung des Fußes für 2–3 Wochen zu reduzieren;
  • orthopädisches Schuhwerk zu tragen;
  • heilgymnastische Übungen unter ärztlicher Anleitung durchzuführen;
  • regelmäßige Kontrolluntersuchungen wahrzunehmen.

Die vollständige Anpassung an einen physiologischen Gang dauert je nach Alter und individuellen Faktoren etwa 1 bis 3 Monate.

Hauptvorteile der Arthroerese in Belarus

Belarussische Kliniken bieten moderne Konzepte zur chirurgischen Korrektur von Fußdeformitäten. Zu den wichtigsten Vorteilen einer Behandlung in Belarus gehören:

  • Einsatz zertifizierter europäischer Implantate;
  • hohes Qualifikationsniveau der Orthopäden;
  • breite Verfügbarkeit minimalinvasiver Chirurgie;
  • komfortable Bedingungen für Behandlung und Nachsorge;
  • ein ausgewogenes Verhältnis von Kosten und Behandlungsqualität.

Die Arthroerese wird in Belarus in modernen medizinischen Zentren durchgeführt, die mit hochwertigen arthroskopischen und chirurgischen Instrumenten ausgestattet sind. Erfahrene Spezialisten wenden minimalinvasive Techniken an, wodurch sich die Patienten rasch erholen und umfangreiche operative Eingriffe vermeiden lassen.

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