Die Szintigraphie der Nebenschilddrüsen ist ein radionuklidbasiertes diagnostisches Verfahren, das eine Überfunktion, Adenome und tumoröse Veränderungen der Nebenschilddrüsen nachweist. Die Untersuchung erfolgt nach intravenöser Gabe eines Radiopharmakons, das sich im Gewebe der Drüsen anreichert und von einer Gamma-Kamera registriert wird.
Wann ist eine Szintigraphie der Nebenschilddrüsen erforderlich?
Bei Verdacht auf Hyperparathyreoidismus, erhöhten Kalziumspiegel im Blut, Osteoporose oder Nephrolithiasis. In Fällen zur Diagnostik von Adenomen, Hyperplasie oder Tumoren der Nebenschilddrüsen. Zur Abklärung der Ursache pathologischer Frakturen oder von Weichteilkalzifikationen. Zur präoperativen Lokalisation vor chirurgischer Behandlung von Erkrankungen der Nebenschilddrüsen.
Wie verläuft die Untersuchung?
Dem Patienten wird intravenös ein Radiopharmakon verabreicht (meist Technetium-99m MIBI), das sich selektiv in den Nebenschilddrüsen anreichert. Nach 10–30 Minuten erfolgt die erste Bildaufnahme, anschließend eine weitere nach 2–3 Stunden. Die Gesamtdauer der Untersuchung beträgt etwa 2–3 Stunden, eine spezielle Vorbereitung ist nicht erforderlich.
Hauptvorteile der Szintigraphie der Nebenschilddrüsen in Belarus
Hohe Genauigkeit bei der Erkennung von Adenomen und Hyperplasie der Nebenschilddrüsen. Möglichkeit der präzisen Lokalisation pathologischer Veränderungen vor einer Operation. Schmerzfreie Durchführung, minimale Strahlenbelastung und dynamische Bildgebung.
Belarussische medizinische Zentren sind mit modernen Gamma-Kameras ausgestattet, die eine präzise Diagnostik von Erkrankungen der Nebenschilddrüsen ermöglichen. Erfahrene Fachärzte gewährleisten eine sichere und genaue Durchführung der Untersuchung.