Nierenszintigraphie ist ein radionuklidisches Untersuchungsverfahren der Nieren, das die Beurteilung ihrer Funktion, Durchblutung und das Erkennen struktureller Anomalien ermöglicht. Die Untersuchung wird unter Verwendung von Radiopharmaka durchgeführt, die intravenös verabreicht werden und eine detaillierte Darstellung der Nieren erlauben.
Wann ist eine Nierenszintigraphie erforderlich?
Bei Verdacht auf chronische Nierenerkrankung, Pyelonephritis, Hydronephrose oder Tumoren. Zur Diagnostik von Urolithiasis sowie angeborenen Fehlbildungen der Nieren. Zur Beurteilung der Funktion jeder einzelnen Niere vor einer Operation, nach einer Transplantation oder bei Hypertonie im Zusammenhang mit Nierenerkrankungen. Bei Verdacht auf Stenose der Nierenarterien oder Harnabflussstörungen.
Arten der Nierenszintigraphie
- Dynamische Nierenszintigraphie – ermöglicht die Beurteilung der Filtrationsfunktion der Nieren in Echtzeit.
- Statische Nierenszintigraphie – stellt die anatomische Struktur der Nieren dar und identifiziert geschädigte Areale.
Wie läuft die Untersuchung ab?
Dem Patienten wird intravenös ein Radiopharmakon verabreicht, anschließend erfolgt die Szintigraphie der Nieren mit einer Gamma-Kamera. Die dynamische Untersuchung dauert 30–60 Minuten, die statische etwa 30 Minuten. Das Verfahren gilt als sicher, die Strahlenexposition ist minimal.
Wichtigste Vorteile der Nierenszintigraphie in Belarus
Hohe Genauigkeit bei der Beurteilung der Funktion jeder einzelnen Niere sowie Erkennung verborgener Pathologien. Schmerzlosigkeit und minimale Strahlenbelastung. Möglichkeit der Diagnostik in frühen Stadien, wenn andere Methoden weniger aussagekräftig sind.
Belarussische medizinische Zentren sind mit modernen Gamma-Kameras ausgestattet, die eine präzise Nierendiagnostik ermöglichen. Erfahrene Fachärzte gewährleisten eine sichere und informative Untersuchung.