Die endoskopische Ballondilatation ist ein minimalinvasives Verfahren zur Erweiterung verengter Abschnitte der Speiseröhre, des Magens, des Darms oder der Atemwege mithilfe eines speziellen Ballons, der über ein Endoskop eingeführt wird. Die Methode wird zur Behandlung von Stenosen (Verengungen) unterschiedlicher Ursache eingesetzt.
Wann ist eine endoskopische Ballondilatation erforderlich?
Bei Schluckbeschwerden, Schmerzen bei der Nahrungsaufnahme oder gestörter Passage der Nahrung durch die Speiseröhre. Zur Diagnostik und Behandlung von Stenosen der Speiseröhre, des Zwölffingerdarms oder des Darms. Bei Verengungen der Atemwege (Trachea, Bronchien), die durch Entzündungen, Traumata oder Tumoren verursacht sind. Bei postoperativen Strikturen, angeborenen Anomalien oder Verengungen nach chemischen Verätzungen.
Wie läuft die Untersuchung ab?
Der Patient erhält eine lokale Betäubung oder Sedierung. Über ein Endoskop wird ein spezieller Ballon in den Bereich der Verengung eingeführt und dort kontrolliert entfaltet, um den betroffenen Abschnitt zu erweitern. Nach Erreichen des gewünschten Durchmessers wird der Ballon entfernt und die normale Durchgängigkeit wiederhergestellt. Die Prozedur dauert in der Regel 15–30 Minuten.
Hauptvorteile der endoskopischen Ballondilatation in Belarus
Nicht-operative und minimalinvasive Behandlungsmethode bei Stenosen. Schnelle Erholung und geringes Unbehagen für den Patienten. Möglichkeit, einen chirurgischen Eingriff bei der Behandlung von Verengungen zu vermeiden.
Belarussische medizinische Zentren sind mit moderner endoskopischer Ausstattung ausgestattet und ermöglichen eine effektive Behandlung von Stenosen des Verdauungs- und Atemtrakts. Erfahrene Fachärzte führen die Prozedur mit hoher Präzision und Sicherheit durch.